monemvassias spitzname, der griechische mont-saint-michel, vermittelt einen teil des charmes dieser kleinen mittelalterlichen stadt, die sich an die seite eines inselartigen felsens schmiegt, der aus der südlichen küste des peloponnes herausragt. wie gibraltar kontrollierte monemvassia einst die seelinien zwischen dem mittelalterlichen westeuropa und der levante. innerhalb dieser ummauerten stadt sind die häuser und ausgesprochen byzantinischen kirchen noch bewohnt und durch einen langen, schmalen damm mit der stadt gefira auf dem festland verbunden. wohlhabende griechen haben einst verfallene ruinen zu ferienhäusern umgebaut, aber außerhalb der saison ist monemvassia fast menschenleer, und das netz schmaler seitenstraßen – manchmal gerade breit genug für zwei personen – gehört ihnen allein. drei jahrhundertealte gebäude wurden unter staatlich kontrollierter restaurierung in das hotel malvasia umgewandelt, das stimmungsvollste hotel „des felsens“. jedes zimmer ist individuell mit antiquitäten eingerichtet: einige verfügen über einen kamin, andere über meerblick.
was: stadt, hotel. monemvassia: 60 meilen/97 km südöstlich von sparta, see mit dem tragflächenboot oder der fähre von athen (ganzjährige abfahrten) für eine landschaftlich reizvolle anfahrt. hotel malvasia: altstadt. tel. 30/732-061323, fax 30/732-061722. kosten: doppelzimmer mit meerblick ab 54 $. beste zeiten: apr-jun und sept-okt.
