auf scheinbar unzugänglichen felsspitzen 1.000 fuß über dem peneus-tal gelegen, sind die überreste einer einst blühenden klostergemeinschaft so weit wie möglich von irdischen ablenkungen entfernt. die zacken, kegel und klippen dieser jenseitigen landschaft wurden vom meer geschaffen, das diese ebenen vor 30 millionen jahren unter wasser setzte. metéora bedeutet wörtlich „in der luft“, und es gibt mehr als sechzig zinnen, die wie nester von schornsteinen aussehen. die früheste religiöse gemeinschaft wurde hier im 10. jahrhundert gegründet, und im 16. jahrhundert gab es 24 klöster und einsiedeleien. vier überleben im wesentlichen als museumsstücke, während nur zwei andere als religiöse außenposten mit einer handvoll mönchen fungieren.
von denen, die besichtigt werden können, ist megâlou meteérou der großartigste und höchste, der die gegend beherrscht, seit er im 14. jahrhundert aus massiven felsen auf dem höchsten gipfel (1.360 fuß) erbaut wurde. alle öffentlich zugänglichen klöster sind einen besuch wert wegen der über jahrhunderte gesammelten religiösen kunstwerke, der aussicht und der möglichkeit, das leben der einsiedler und asketen und einiger der seltsamsten immobilien der welt zu beobachten. bis in die 1920er jahre waren sie nur mit einziehbaren leitern oder netzen zu erreichen. seitdem sind stufen zu den klöstern in die felsen gehauen. die abenteuerwelt hat den felsenwald von metéora für sich entdeckt, und in der regel sind kletterer in der ferne zu sehen, die wie fliegen aussehen, wenn sie sich zentimeterweise an den senkrechten pfeilern hocharbeiten.
welche stadt.
wo: 177 km südwestlich von saloniki (thessaloniki).
